Ahnenforschung – ist man jemals zu jung?

Wann immer man sich mit anderen Genealogen über die Ahnenforschung unterhält, kommt unweigerlich irgendwann das Gespräch auf die “Alterspyramide”. Es ist leider immer noch so, dass Ahnenforschung oder Familienforschung mehrheitlich von älteren Menschen ausgeübt wird. Oder so erscheint es auf jeden Fall in der Öffentlichkeit. Dass ich zu meinen Anfangszeiten mit knapp 20 Jahren immer die Jüngste war, habe ich ja verstanden, aber dass ich selbst jetzt – 20 Jahre später – noch immer eher zu den jüngeren gehöre, finde ich doch ziemlich traurig.

Ganz überspitzt gesagt und hier auch bewusst übertrieben: Wenn man dann mal etwas über unsere Tätigkeit (ich wähle bewusst nicht das Wort “Hobby”, weil es für viele von uns viel mehr ist als das) in den Medien sieht, dann sind es grauhaarige Damen und Herren, die einen meterlangen Ausdruck der Ahnentafel in die Kamera halten.

Ganz ehrlich? Das ist selbst für meine Generation (Jahrgang 1973) nicht wirklich einladend. Und die, die nach  mir kommen, inspiriert man damit nicht, um aus ihrer Welt heraus zu kommen.

Aber muss man das überhaupt? Die Kinder und Jugendlichen aus ihrer Welt in unsere der Genealogie holen?

Wäre es nicht viel einfacher, wenn wir die Ahnenforschung zu ihnen bringen? Es kind- und jugendgerecht rüberbringen?

Wie man das angehen kann, damit beschäftigen wir uns beim nächsten GENCHATDE auf Twitter. Der findet am 10. November 2016 um 20 Uhr statt. Und ich freue mich sehr, dass ich mit Timo Kracke von den “Die Familienforscher” und Tanja Bals, die gerade ihr Projekt der “Familien-Zeitreise” gestartet hat, zwei Profis an der Hand habe, die mit Sicherheit guten Input zu dem Thema liefern können!

Dieser GENCHATDE wird etwas anders ablaufen, als gewohnt. Denn natürlich wollen wir so viel wie möglich aus den beiden herausbekommen. Die erste Hälfte wird so gestaltet wie immer. Ich werde Fragen an die Community (incl. der beiden Gäste) stellen. In der 2. Hälfte der Zeit werden die beiden dann für Fragen der Community zur Verfügung stehen. Ich bin mir sicher, wir bekommen das hin und es gibt kein zu großes Durcheinander. Falls nötig, werde ich etwas moderierend eingreifen.

Ich freue mich auf dieses Experiment und ich hoffe, Ihr seid zahlreich als Teilnehmer vertreten!

3 thoughts on “Ahnenforschung – ist man jemals zu jung?

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